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rúah - Luftkreuz

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„12 – Kirchen –Projekt“ zum 2. ÖKT in München, 12. - 16. Mai 2010, Sophienkirche, Platz der Menschenrechte 1 (Riem), Fotos: Edward Beierle


„RÚAH - Luftkreuz“ Pneumatisches Objekt von Wilhelm Koch
Der Raum der evangelisch-lutherischen Sopienkirche hat die Maße 12 x 12 x 9 Meter. Ein transparentes gleichschenkliges Kreuz (3,2 x 3,2 x 1,2 Meter) schwebt im Kirchenraum. Das „Luftkreuz“ hat vier kleine Propeller und ist über eine Fernsteuerung in Höhe und Richtung steuerbar. „Luft“ ist für die Bibel ein zentraler Begriff. Ihr Sinn- und Symbolgehalt ist mehrdeutig.

 

Das „Luftkreuz“ sieht aus wie ein Pluszeichen und ist in Bewegung. Getragen und bewegt von und in der Luft schwebt es durch den Raum und zeigt sich an Stellen des Kirchenraums, wo noch nie ein Kreuz zu sehen war. Es findet neue Wege zu den Menschen, kommt auf sie zu, stellt sich in den Weg, trifft  sie womöglich und entfernt sich wieder.

Was im Luftkreuz „steckt“, ist unsichtbar und nicht zu „begreifen“. Das Kreuz ist durchsichtig und durchscheinend, hat keine feste Rückseite. Die Möglichkeit des Durchblicks, der Blick „hinter“ das Kreuz macht es zum Zeichen des Durchgangs. Aus dem Zeichen des Todes wird ein Zeichen des Lebens.


(Ausführung des Objektes: Firma Airstage)


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